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11.9.2026 Antenna Tre Medianordest
Franco Roccon, Provinzkoordinator der Liga Veneta Repubblica bringt das Thema A27 wieder auf die Tagesordnung: «Wir brauchen die Anbindung nach Norden»
«SERVE LO SBOCCO A NORD» (it)
10.3.2023 Corriere del Veneto:
Regionspräsident fordert wegen Brenner-Transit-Einschränkungen wieder den Bau der Alemagna-Autobahn
Italia e Austria, riparte la guerra sul Brennero. E Zaia rilancia la Venezia-Monaco
22.11.2022 Il Gazzettino:
Will die neue italienische Regierung Verlängerung der A27 über Lienz nach München wiederbeleben?
26.2.2020
Nein zu jeder Alemagna-Trassenvariante, weder über Südtirol, noch über Osttirol, noch über Kärnten
17.2.2020
Unterirdische Alemagna-Trasse durch Südtirol (nach Osttirol?)
14.2.2020
Mestre: Protest gegen die Alemagna-Verlängerung
peraltrestrade.it:
Ambientalisti contrari a prolungare l’autostrada
Prolungamento A27 incompatibile con pianificazione europea
27.4.2019
Kein klares Nein zur Alemgna vom Südtiroler EU-Parlamentarier Herbert Dorfmann
5.4.2019
Alpenkonferenz:
Tirols Landeshauptmann Günther Platter gegen Alemagna
28.7.2017 Arge Stop Transit
Glaubwürdige Alemagna-Gegner?
7.7.2017
Memorandum gegen die Alemagna
11.12.2016
Stellungnahme des Kartitscher Bürgermeisters zur Alemagna
8.12.2016
Immer mehr gegen Alemagna-Verlängerung
4.12.2016
Alemagna und die Osttiroler Planungsverbände
3.12.2016 dolomitenstadt.at
Osttirol-Allianz mit Alemagna-Betonierern?
19.10.2016
Euregio-Chefs gegen Alemagna-Autobahn
11.10.2016 Remo Sernagiotto: A27 Alemagna-Autobahn soll über Lienz und Felbertauern verlängert werden. Siehe rechts oben auf dieser Seite
10.10.2016 Alemagna-Gespenst taucht schon wieder auf
18.3.2016 Alemagna-Autobahn wieder aktuell?
22.11.2013 Plöckentunnel: Alemagna durch die Hintertür?
24.9.2013 Alemagna Light durch den Cavallino-Tunnel?
20.2.2013 Weiterbau der Alemagna trotz Ratifizierung des Verkehrsprotokolls der Alpenkonvention möglich
23.2.2012 wirtschaftsblatt.at:
Verlängerung der Alemagna in Richtung Osttirol
12.1.2012 Kleine Zeitung:
Die Auferstehung der Alemagna
15.2.2010
Stellungnahme Arge Stop Transit
13.9.2008
Pian di Vedoia - Pieve di Cadore (17,5km) in Planung
22.4.2008
Berlusconi ist wieder da - die Autobahnpläne auch:
Corriere delle Alpi:
Als nächstes bis Rivalgo
7.12.2007
Andrea Riello, presidente veneto di Confindustria:
"Wenn wir an der Grenze sind, wird auch Österreich die Autobahn akzeptieren" (Per Altre Strade - frei nach google-Übersetzung)
28.4.2007 Enemonzo (I):
Autobahn-Verbindung zwischen A27 (Veneto) und A23 (Udine-Tarvisio)? (Per Altre Strade)
3.2.2007
Per Altre Strade:
Geplante Autobahnverbindung Alemagna (A27) zur Kanaltalautobahn (A23) gemäß Machbarkeitsstudie - Anbindung der Plöckenstraße bei Tolmezzo
20.11.2004
Verbindung von E66 und Alemagna:
Kärnten- Osttirol- Südtirol
3.2.2004
Alpenverein Sillian:
Alemagna - Niemals
30.11.1994
Eröffung der Alemagna-Autobahn von Treviso nach Fadalto und von Cadola nach Pian di Vedoia (Belluno)
Oktober 1994
CIPRA-Tagung in Belluno
22.5.1993
Alemagna-Großkundgebung Toblach
Zur Geschichte:
Die Alemagna- bzw. Zillertal-Autobahn
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Alemagna SS 51 - A 27
Kartengrundlage links: FOSM
rot: Felbertauernstraße
blau: von Remo Sernagiotto beabsichtigte Alemagna-Transitschneise durch Osttirol (Stand 2016)
schwarz: Alemagna-Autobahn in Belluno
(siehe Bild unten)
Um was geht es eigentlich?
Die Region Veneto möchte eine direkte Straßenverbindung nach Norden und ist daher mit dem Bau der Alemagna-Autobahn weit ins Piavetal vorgedrungen (ca. 90 km vor der Grenze bei Arnbach).
Da die ursprünglich geplante Route durch das Zillertal nicht mehr durchsetzbar ist, werden neue Routen gesucht. Eine davon ist die Variante über Kartitsch mit einem Tunnel durch den Kinigat (italienisch Cavallino). Zugleich baut man an einer "Schnellstraße mit alpinem Charakter" (Alemagna light).
Dagegen wehren wir uns.
(nach einem Text der Gemeinde Kartitsch)
Gemäß einer Aussendung der Region Veneto vom November 1998 berichtete das
Mitglied des Regionalausschusses Foggiato u.a., dass die Finanzierungsgesellschaft BATIA,
Tochter der Bayrischen Landesbank, 1971 nicht nur den Antrag gestellt hatte, die
Alemagna-Autobahn "Venedig-München" zu bauen und zu finanzieren, sondern auch die
Strecke Bruneck-Franzensfeste als Autobahn auszubauen, um den Brenner Venedig
näherzubringen. Foggiato führte als Folge der fehlenden Fertigstellung der
Autobahn unter anderem an, dass eine schnelle Direktverbindung zwischen den adriatischen
Häfen, Venedig, den Touristengebieten am Meer und in den Bergen mit München, Nord-, Zentral- und Osteuropa fehle.
Ins gleiche Horn stieß die Alleanza Nazionale, die in einer Presse-Aussendung
darauf hinwies, dass die
Alemagna die Kosten des Transportes zwischen Deutschland, Osteuropa und der
Oberen Adria
reduzieren würde und eine wichtige Alternative zu anderen Verbindungen wie dem
Brenner wäre,
der immer mehr in die Nähe des Kollaps gerate.
Unterstaatssekretär Fabbris sprach sich im Jänner 2000 ebenfalls für
den Weiterbau der Alemagna-Autobahn aus.
Dagegen weist der Abgeordnete Sperandio darauf hin, dass die von der Provinz
Belluno in Auftrag gegebenen Studien keine Notwendigkeit einer neuen Straßenverbindung in
den Norden ergeben hätten, auch nicht für den Mauriatunnel. Dagegen sei sehr wohl die
Notwendigkeit für die Verlängerung der Eisenbahn gegeben.
Die zentrale italienische Eisenbahnverwaltung soll sich nach einem Bericht im
Gazzettino di Belluno vom 15. April 1999 bereit erklärt haben, die Wiederherstellung der
Eisenbahn zwischen
Calalzo und Toblach über Cortina zu finanzieren. Die Kosten wurden laut einer
Studie auf 270
Milliarden Lire (1,9 Milliarden Schilling / 139.443.362,75 Euro) geschätzt.
Der Präsident der Provinz Belluno, Oscar De Bona weist darauf hin, dass die
Alemagna weder auf
der Tagesordnung der europßischen Institutionen, noch auf der Tagesordnung des
Staates noch
der Region stehe und von den betroffenen Gemeinden abgelehnt werde.
Die Industriellenvereinigung Assindustria spricht sich nicht mehr für eine
Autobahn, sondern für
den Bau einer Schnellstraße von Longarone bis Toblach und anschließend nach Lienz aus.
Der Österreichischen Alpenverein
zum Thema Alemagna:
Alemagna NIEMALS! - Osttirol im Fadenkreuz des Transits
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